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Baumpflanzaktion


2011 - Eichen am Naturbad gesetzt

RN-Foto Pflips


Pflanzaktion des Heimatvereins mit engagierten Baumpaten

 

Ruhr Nachrichten 17.01.11 

OLFEN. Gummistiefel waren eine gute Wahl bei der Baumpflanzaktion des Heimatvereins. Dichtes Treiben herrschte am Naturbad schon lange vor dem offiziellen Beginn.

 

Mit Kind und Kegel, Spaten und Harke, auch einige Wasserwaagen wurden gesehen, waren die neuen Baumbesitzer gekommen. „Ich bin überwältigt", freute sich Ludger Besse, 1. Vorsitzender des Heimatvereins. 31 Bäume wurden gepflanzt, fast 100 Personen fanden sich auf dem Vorplatz ein. Er hatte mit so viel Andrang nicht gerechnet.

 

Doch dieses Ereignis ließen sich die Baumbesitzer natürlich nicht nehmen. Fünf Eichen und 26 Feldahorne mussten an einem bereits vorbereiteten Weg eingepflanzt werden. Hier erwiesen sich die Gummistiefel als sehr hilfreich, war es doch in einigen Pflanzbereichen recht nass. Doch zuvor ermittelte Ludger Besse zusammen mit Franz-Josef Schulte im Busch per Los die Zuordnung.

 

Die Bäume hatten jeweils eine Nummer, die nun den neuen Besitzern zugeteilt wurden. Das Los in der Hand nahmen die Baumpaten ihre Namensstele in die Hand und gingen zielstrebig ans Werk. Die Pflanzlöcher waren bereits von Christian Kortenbusch ausgehoben worden.

 

Struwen und Kakao

Als ungeahnt schwer erwiesen sich die noch zarten Bäume. Doch Mitglieder des Heimatvereins waren beim Einpflanzen behilflich. Oftmals reichte es, die Bäume ins Pflanzloch zu setzen und mit Erde zu bedecken. Die Stele wurde in einem Abstand davor eingesetzt. Eine Markierungslinie erleichterte die genaue Einsetzhöhe.

 

Familie Jansing machte aus dem Baumpflanzen einen Familienausflug. Ihr Feldahorn wurde mit Sekt begossen und mit vielen guten Wunschkarten behängt. Harald Still hatte beim Einsetzen Hilfe von seinen beiden Enkelkindern Christoph und Carolin. Ehefrau Christel und Tochter Kerstin halfen beim Kakaoausschank und Struwenbacken.

 

Etwas Bleibendes

Bratwürstchen und Glühwein gab es nach vollbrachter Tat. „Wir haben hier etwas Bleibendes geschaffen und ein Zeichen gesetzt", betonte Leni Nölkes. Da die Kinder nicht mehr in Olfen wohnten, sei dieser Baum immer wieder ein Grund, nach Olfen zu kommen, meinte sie. „Er soll als Erinnerung für unsere Kinder dienen", sagte auch Peter Dördelmann. Auf seinem kleinen Grundstück habe er keinen Platz für einen Baum. Die meisten Baumpaten empfanden ähnlich.

 

Schon jetzt steht fest, dass diese Aktion wiederholt wird. Ludger Besse: „Wir haben bereits viele Voranmeldungen". Wo die nächsten Bäume gepflanzt werden, steht aber noch nicht fest.


Antje Pflips