Heimatdichter Bernhard Holtmann

von Antonius Holtmann


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Bernhard Holtmann
* 27.04.1873  +29.06.1947
 

Durch seine plattdeutschen Gedichte und Erzählungen ist Bernhard Holtmann weit über die Grenzen seines Geburtsortes Laer und seiner Heimatstadt Olfen hinaus im Münsterland bekannt geworden.

 

Als ältester Sohn erlernte Bernhard Holtmann das Schuhmacherhandwerk. Er sollte die Werkstatt seines Vaters übernehmen. Er verzichtete aber auf sein Erbe und besuchte neben seiner beruflichen Tätigkeit die Kirchenmusikschule in Münster, wo er seine Prüfung als Küster und Organist ablegte.

Bernhard Holtmann - Zeugnis von Asperden

Küster und Organist an St. Vincentius in Asperden

Von 1893 – 1895 war er in Asperden (bei Goch) Küster und Organist. Der Pfarrer der Kirchengemeinde bescheinigte ihm in seinem Zeugnis „gute Leistungen“ und „Fleiß, Strebsamkeit und soliden Lebenswandel“.

Führungszeugnis Holtmann

1. Garderegiment zu Fuß
Vom 18. Oktober 1895 – 20. September 1897 hat er in der „7. Compagnie“ des „Ersten Garderegiments zu Fuß“ in Potsdam gedient. Der „Compagnie-Chef“ bescheinigte dem „Gefreiten (Hornist) Bernhard Heinrich Holtmann“ im „Führungszeugniß“, er habe „sich während seiner Dienstzeit sehr gut geführt“. Mit dem ersten Aufstiegsgrad des einfachen Soldaten, dem Dienstgrad eines „Gefreiten“, wird er mit der Dienststellung eines Hornisten in der Regimentskapelle gespielt und bei militärischen Übungen auch Befehle „musikalisch“ übermittelt haben. 
Das Garderegiment nahm den höchsten Rang innerhalb der preußischen Armee ein. Es hatte vor allem auch repräsentative Aufgaben. Es war das Leibregiment des Königs von Preußen, also die Königsgarde, im Volksmund auch „Erstes Regiment der Christenheit“ genannt. Der König von Preußen, und seit 1871 zugleich Deutschlands Kaiser, war der Regimentschef. –
Bernhard Holtmann hat Kaiser Wilhelm II. während seiner zwei Dienstjahre oft gesehen; er hat ihm „gedient“.

Vertragsurkunde

Küster und Organist an St. Vitus in Olfen
Bernhard Holtmann bewarb sich nach seiner Dienstzeit um die frei gewordene Stelle des Küsters und Organisten in St. Vitus Olfen. Am 1. Januar 1898 wurde er angestellt.

 

Nahezu 50 Jahre hat er dort gewirkt, auch als Leiter des Kirchenchores, des Männergesangvereins, als Musiklehrer und Regisseur von volkstümlichen Theateraufführungen (z. B. „Alt Heidelberg“, 1922).

Er komponierte für „seine“ Chöre z. B. Musik zum Weihnachtsevangelium, zur Kinderkommunion, zur ersten feierlichen Messe eines Priesters (Primiz) und zum Empfang des Bischofs von Münster.

Bernhard Holtmann veröffentlicht seine ersten Texte

Ende 1915 veröffentlichte Bernhard Holtmann bei Rademann in Lüdinghausen wohl seine ersten Texte in gebundener Form. Es waren die 'Kriegsgedichte un Geschichten in mönsterlänsk Platt', zusammengestellt unter dem Titel 'Trü un Graut in Naut un Daut'.
Er schickte ein Exemplar an den schon erfolgreichen Pfarrer und plattdeutschen Autor Dr. Augustin Wibbelt (1862 – 1947), der seine 'usen Kaiser', dem 'dütsken Mann', dem 'starken Mann' gewidmeten Gedichte bereits Ende 1914 veröffentlicht hatte:

 

"Wi willt se diärsken, häs du seggt, / . . . .
Wi gaoht deran met Mot. /
Düt Diärsken is en suer Dink, /
Do flütt statt Sweet dat Blot“
(„De graute Tied. Kriegs-Gedichte in Münsterländer Mundart“, Essen: Fredebeul und Koenen, 56 Seiten; hier S. 17-19).


Er wünschte dem ihm zugesandten „Büchlein“ (96 Seiten) „weite Verbreitung“. 

 


Katholische Theologie des Krieges (1914 - 1918)
Der Küster Bernhard Holtmann nahm den Ersten Weltkrieg (1914 – 1918) nicht anders wahr als die weitaus meisten deutschen katholischen Bischöfe, (Theologie-) Professoren, Gemeindepriester und Laien. Sie erlebten und verstanden diesen Krieg (einige zumindest nur zunächst) als einen gerechten gottgewollten und damit gottgefälligen Verteidigungskrieg. „Gott mit uns“ war die selbstverständliche preußisch-deutsche und auch kirchliche Losung auf dem Koppelschloss der Soldaten.

 

Dr. Paul Wilhelm von Keppler, Bischof von Rottenburg, schrieb noch 1917 in der Einleitung zum „religiösen Kriegsbuch der deutschen Katholiken“, dass „reiche geistliche Kriegsliteratur“ die Katholiken in einem „weihevollen Krieg begleitet“ habe. In den bisherigen Kriegsjahren habe „die Predigt der Kirche ihre Gotteskraft herrlich bewährt und sie dem Heer und dem Volk eingeflößt zu heldenhaftem Leiden, Kämpfen und Siegen“. Der Bischof versteht sich als Stellvertreter des „geistlichen Standes“: Der habe „mitgekämpft und mitgestritten, wenn nicht mit Gewehr, Bajonett und Handgranaten, so mit dem Schwert des Geistes“.  
(Johann Leicht, Hg.: „Sankt Michael. Ein Buch aus eherner Kriegszeit zur Erinnerung, Erbauung und Tröstung für die Katholiken deutscher Zunge“. Würzburg/Berlin/Wien: Deutscher Sankt-Michaels-Verlag 1917. – Mitarbeiter und Autoren waren 3 Kardinäle, 30 Bischöfe und 69 Theologie-Professoren und Priester, auf 408 Seiten.) 

 

Dr. Johannes Poggenpohl, Bischof von Münster, ermahnte z. B. in seinem Hirtenschreiben vom 17. November 1914, „im Gottvertrauen nicht zu wanken“. In den ersten 3 Monaten des Krieges sei „der Gottesglaube neu erwacht“. Diese Zeit sei „wie ein einziger, ununterbrochener, ernst feierlicher Gottesdienst“ gewesen.
(Leicht, S. 127-129)

Dr. Augustin Wibbelt, Pfarrer in Mehr am Niederrhein, schrieb noch 1917: Die deutschen Soldaten sollen „mit Gott für König und Vaterland“ kämpfen, „wie Michael, des deutschen Volkes Schutzpatron, für Gott und mit Gott“.
(Leicht, S. 3).

 

Prof. Dr. Joseph Mausbach war Mitherausgeber des Sankt Michael-Buches von 1917. Der bedeutende Moraltheologe an Münsters Wilhelms-Universität sagte im September 1914 in seinem Kriegsvortrag in der Universität, der Beginn des Krieges sei „ein großer Tag, ein Tag des Gerichtes, ein Tag des Herrn“ gewesen. Er zitiert aus dem Brief des Hl. Paulus an die Epheser (Eph. 6):


„Seid stark im Herrn und ergreift die Waffenrüstung Gottes, auf dass ihr widerstehen könnt am bösen Tage und, alles bewältigend, aufrecht bleibet“. Denn es gehe „um Sein und Nichtsein unseres Reiches, um Sein oder Nichtsein deutscher Macht und deutschen Wesens“. Deutschland „erleidet nicht den Willen Gottes, es vollstreckt den Willen Gottes“. Dieser Krieg sei eine „heilige Notwendigkeit“.

 

Der Kaiser, eine „erhabene Gestalt“, habe „die Massen in die Knie gezwungen – zum Gebet, aber auch zum Schwur der ritterlichen Treue, zur Weihe des für Volk und Recht gezückten Schwertes“.
(Abschluss der ersten kurzen Balkonrede Wilhelms II. am 31. Juli 1914: „Und nun empfehle ich Euch Gott. Jetzt geht in die Kirche, kniet nieder vor Gott und bittet ihn um Hilfe für unser braves Heer“.)

„Gewaltige religiöse Akzente“ habe er in seinen „Ruf ans Volk hineingelegt“. Das habe dessen „Rechtsempfinden eine Vertiefung, Läuterung und Weihe gegeben, die unerhört dasteht in der Geschichte der Menschheit“.
(Joseph Mausbach: „Vom gerechten Kriege und seinen Wirkungen. Zeitgemäße Gedanken“. In: Hochland 12 (1914) Oktober, S. 1-13).

 

Bernhard Holtmanns Kriegsgedichte und Geschichten
Bernhard Holtmann hat auf dieses abgehobene „sittliche Pathos“ des Wissenschaftlers und Theologen Joseph Mausbach verzichtet. Als Heimatdichter bevorzugte er angesichts seiner Leserschaft schlichte Bewunderung, Anteil nehmendes Mitgefühl und zupackende Situationsbeschreibung, z. T. humoristisch gefärbt, erst recht in seinem vertrauten Plattdeutsch. Er verwendet aber doch die religiöse Gewichtung politischer Aussagen. Sein Glaube und die Autorität seiner vorgesetzten Würdenträger rechtfertigen auch für ihn den Krieg als gerecht, ohne schon jetzt für sich in der Lage zu sein, die Kriegsschuldfrage sachgerecht beantworten zu können. Auch Bernhard Holtmann ist dem katholisch-kirchlichen Zeitgeist ausgeliefert.

Bernhard Holtmann warb in seinem „Büchlein“ für die Dritte Kriegsanleihe vom Herbst 1915:

 

„Denn het so’n Staat kine Moneten, 
Geit schnell de Patriotismus flöten“, und
„man krig sogar nao fief Prozent“.

(„De diäde Kriegsanleihe“, S. 81-83)

 

In der Lüdinghauser Zeitung vom 28. März 1916 hat er deren Erfolg mit einem Gedicht gewürdigt – und aufs deutsche Gottvertrauen verwiesen:

 

10.600.000.000

Hurra! Hurra! Hew’t häört un liäsen?

Wat hew wi Dütsken doch en Geld.

So tein Milliarden, wiet noch drüöwer,

Wäd’t blank wier up den Disk getellt.

Up tein Milliarden Kriegsanleihe,

We mäk us Dütsken dat wull nao?

Bi usse Fiende, man kann’t miärken,

Dao geiht de Pump all etwas drao (zögernd).

De gaoht baol hier baol dao biädeln (betteln),

Gewüenlik is de Nüms te Hus.

Auk ‚Unkle Sam’, sall he wat pumpen,

Treckt sine Stän vedächtig krus. –

Guott dank, wi könnt us solwer helpen,

Jau, sölwst is immer nao de Mann.

We sik up an’re mot velaoten,

De is vandag de üewel an.

We hewt viel Geld un hewt Soldaoten,

Dat helpt us slieslik üöwer’n Tun (Zaun).

Un eens, dat will wi nich vegiäten,

We hewt auk’t meerste  -  Guottvetrun.“

  

Die Kriegsschuldfrage hat Bernhard Holtmann in seinem Büchlein „Trü un Graut in Naut un Daut“ kurz und bündig beantwortet:

 

„Wull wi den Krieg?  -  Wi leiwt den Friäden.

Het usse Kaiser Krieg dann wullt?

Nee, Wilhelm, dat weet Guott in’n Hiemel,

Du und din Volk hewt kine Schuld!“

(S. 21)

 

Mobil, mobil

„Mobil, mobil, us röpt de Kaiser. Nu laot we Plog un Wagen staon. . . .. Un du – du usse  leiwe Kaiser, föhr us in düssen hilgen Krieg! ‚Gott mit uns!’. Dat is de Parole; Guott sie de Ähre – us de Sieg. ... Wi gaoht met Guott, vör ussen Kaiser; wi schwört em Trü bes in den Daut". Denn „dütsk Heldenblot, et schreit nao’n Hiemel, un dütske Rache“ gelte dem „feigen Lännerräuber“ England.
Von Frankreich lasse man sich die Heimat nicht schänden, „fiärwt sik de dütske Rhien nao raut“. Vor den russischen „Kosacken“ mit ihrem „Rauben, Plünnern, Briänen“ sei man nicht „bang“. Hindenburg habe schon „dat ganze Mordgesindel halsüöwerkopp in See un Sump“ getrieben.
Die Münsterländer laden den Kaiser ein: „Is dann wier Friäden, - kuem nao Mönster, / Di winkt entgiegen jede Hand, / Es Sieger wäd die froh begrüßen / Din aolle, trüe Mönsterland".
(„Mobil!“, S.10-12; „Wi Mönsterlänner in’n Krieg“, S. 21-24)

Bernhard Holtmann unterschlägt nicht Stolz und Trauer und auch nicht schmerzende Ratlosigkeit in der Heimat.

 

„Möderkens Wiehnachten“ wird von frohem Glockengeläute begleitet: Der Brief des Sohnes aus dem kalten Russland berichtet von der Beförderung zum Unteroffizier und von der Verleihung des Eisernen Kreuzes und den beglückwünschenden Grüßen des Hauptmanns an die Mutter: „De Traonen rullt ehr up den Breef, so glücklich nu van Hiäten. ... Nee, uss leiw’ Här veläöt mi nich, he soll wull wieder suorgen“.
(S.31-33) 

„Den lesten Breef“ ihres Sohnes erhält ein „liebes Mütterlein“ aus Frankreich: „Wir werden uns ja wiedersehn – und mir, mir geht es gut“. Endlich bringt der Postbote wieder einen Brief, „van früemde Hand“ geschrieben: „Ihr Sohn, er starb als Held den Tod fürs Vaterland“. Die Mutter faltet ihre welken Hände: „Dein Wille, Herr, gescheh’!“ Und aus den müden Augen fallen „twee Träönen up den Breef“.
(S. 48/49)

 

„Twee Bröers ut’t Mönsterland“ kämpfen Seite an Seite in Russland. Eine feindliche Granate zerfetzt „twee Menskenliäb’n up eenen Slag“. Zuhause geht der Vater durch die reifenden Roggenfelder mit schwerem blutendem Herzen, über Nacht ergraut. Aber er ist sich sicher, dass „iärgendwo in Moor of Sand up friske Griäwer Krüse staoht“.
(S. 50-52)

 

Der Humor kommt nicht zu kurz
„Fritzken“ schreibt an Hindenburg: Wenn er einen „grauten Sieg“ mache, „dann hew wi’n ganzen Dag kin Schol“. Jetzt in den Ferien möge er doch „ne kleine Paos“ einlegen. Aber zum Schulbeginn „fank man faots wier an“.
(S. 72/73)

 

„He döt’t nich wier“, der „Landwehrmann“. Das Eiserne Kreuz habe er bekommen, schreibt er seiner Frau. Sie schreibt sofort zurück, er solle „nich röklos“ (leichtsinnig, waghalsig) sein. „Wenn he so drup gonk, liäwte se egaol in Angst un Pien“. Der Krieger „lis’t un lacht so still vör sik ... un schriw an sine leiwe Frau: ‚Si rüg, ik do’t nich wier!’“.
(S. 58)

Auch an der Front kommt der Humor zum Zuge: „Lustig“ sei man in Belgien [völkerechtswidrig überfallen; A. H.] einmarschiert, „met’n dreiomaolig Hurra, es dat Soldaoten Mo is“. Auch „twee Mönsterlänner Jungs“ habe man als Posten ums Lager aufgestellt. Ein Schatten habe sich Ihnen in der Nacht genähert. Aufs „Halt! Wer da?“ gab es keine Antwort. „Twee Schüsse knallden, dann was alls wier müskenstill“. Sie hatten eine Kuh erschossen. “Dat iserne Krüs hewt se nich kriegen vör dat Heldenstück, aber en annern Dag gawt ‚frisches Rindfleisch’. De Hauptmann har de sölwst Spaß an. ‚Kerls’, sag he, ‚wenn uns nächstens mal Fleisch fehlt, schicke ich euch beide wieder auf Posten’“.
(S. 59-61)

 

Broschürensammlung “Van’t Mönsterland in’n Unnerstand“

Zunächst als Einzelheft gedacht, veröffentlichte die Westfälische Vereinsdruckerei 1916 die bebilderte Broschüre (96 Seiten) “Van’t Mönsterland in’n Unnerstand“. Die meisten Geschichten („Döhnkes“) und Gedichte (“Riemels“) hatte Bernhard Holtmann geschrieben, eingeleitet mit einem Text über „usse Modersproak“, in dem er einem hochdeutschen Städter deren Qualitäten erfolgreich nahebringt.
Seine „Breefe van Vader Flaßkamp“ und andere Beiträge waren schon vorher im „Heimatgruß an die Krieger“ der Kriegsbeilage des „Westfälischen Merkur“, erschienen.

 

Aus dem Einzelheft wurde eine Broschürensammlung von 12 Heften (meist 48 Seiten), an denen Bernhard Holtmann sich eifrig beteiligte. Die Hefte 5 („Usse Kattrinken“, 48 Seiten) und 10 („De Süntejansbröers. Ne Schützenfestgeschichte“, 118 Seiten) hat er alleine verfasst. Seine Texte berichten Alltägliches, oft humoristisch, aus der Heimat.

 

Der grausame Krieg an den Fronten tritt hier zurück. Er wird in der Heimat wahrgenommen über Kriegsgefangene als Arbeiter in der heimischen Landwirtschaft, übers Glockenläuten („Dat was wier en Sieg.“), über Totenmessen für die gefallenen „Helden“, über Sammlungen und „Kollekten vüör de Kriegers“, über deren Versorgung mit Winterkleidung und Liebesgaben, über Zusammenhalt und Nachbarschaftshilfe in der Gewissheit und bald in der Hoffnung auf ein siegreiches Ende:


„So lang es de Englänners ussen Härguott nao nich met in ähren ‚Verband’ hewt, hewt se nao slechte Utsichten ... met’t Uthüngern“ durch ihre Blockade der deutschen Nordseehäfen.

(Heft 1a: „In’n Bau 1915“, S.61-64).


Und dass der Herrgott uns nicht verlasse und „met us is, hew wi doch dütlik genog seihn. He het us vüör allen den Krieg ut’t Land haollen. ... Un he läot us auk waochtenup den leiwen Friäden, aower velaoten het he us dorüm nich, un wann’t Tied is, sall he wull wiesen, dat he’t Heft nao in de Hand het. … Un sicher is dat, wat wi hier so van’n Krieg föhlt, jä nao men en Kinnerspiel“.

(Heft 4: „Usse Härguott un de Krieg“, S.39-42)

 

1917/18: Nicht mehr siegesgewiss

1918, im letzten Kriegsjahr, schlägt Bernhard Holtmann einen anderen Ton an.
Jetzt war das „Mobil, us röpt de Kaiser“ vom August 1914 ein „schreckliches Wort“, das „up alle Gesichter Truer, Schrecken un en furchbaren Ernst“ hervorrief. Auf den Herbst 1916 gelegt, lässt er den jungen Kaplan sagen, dass der Krieg „viel, viel Elend brengt, un nao’n Krieg krieg wi auk de flotten, glänzenden Tieden nich wier, de wi vüör’n Krieg hat hewt“.
In „Naut un Gefaohr“ stehe man jetzt „trü tesamen“. So müsse es auch nach dem Krieg sein. Aber er brause auch wie ein „Gewittersturm dör’n Eikenbusk“, der so manchen „saoren“ (abgestorbenen) Ast hinwegfege und so manchen „stolten, sturen Eickbaum“ zerbreche. Aber was „kernig un gesund“ sei, „krig Lecht un Luft un kann wassen“. Und „usse Härguott giew, dat wi nao’n Krieg in Ähren arbeiden un us in Ähren freien könnt“.


(Heft 10: „De Süntejansbröers. („Sankt-Johannes-Bruderschaft“) Ne Schützenfestgeschichte ut’t Mönsterland“, 118 Seiten). 
 (S. 106-118)

 

 

 

Van't Mönsterland in 'n Unnerstand

Eenmaol kümp de Dag!

1916 hat Bernhard Holtmann siegreich hoffentlich "im Kampf mit Heidenhorden", aber doch ohne Hoch- und Hurraschreien, den Frieden herbei gesehnt.
(Bernhard Holtmann: 'Eenmaol kümp de Dag!' in: Westmünsterland. Monatsschrift für Heimatpflege 3 (1916) 7, S. 156)

 

Von „usse leiwe Kaiser“ ist nicht mehr die Rede und auch nicht mehr von dessen bejubelten siegreichen Einzug in Münster. Das klingt so, als habe er Joseph Mausbachs Universitätsvortrag von 1914 gehört oder gelesen, in dem der Moraltheologe eine Niederlage nicht ausschließt: „Ertragen müßten wir es in sittlichem und christlichen Geiste, wenn Gott es zuließe, daß die stolz erblühte deutsche Macht erniedrigt würde. … Die sittliche Kraft zu leben und den religiösen Halt des Glaubens und Gottvertrauens dürften wir auch dann nicht aufgeben“, weil „das deutsche Volk sich einen gesunden Kern bewahrt hat“. Er zitiert den römischen Dichter Horaz (65-8 v. Chr.): „Si fractus illabatur orbis, impavidum ferient ruinae“.  („Selbst wenn die Welt in Trümmer fiele, träfe es nur einen Furchtlosen“. Carmina 3,3)
(S. 13)

 

Im Juli 1917 verabschiedete der Reichstag mit großer Mehrheit (katholisches Zentrum, Sozialdemokraten, Linksliberale) eine (erfolglose) Friedensresolution; sie forderte einen „Verständigungsfrieden“. Bernhard Holtmann dürfte 1917 auf deren Seite gestanden haben.

Joseph Mausbach sprach sich 1917 für einen Verständigungsfrieden aus und dafür, „auf manchen stolzen Traum zu verzichten“. 1918 argumentierte er für die „völkerrechtliche Notwendigkeit“ eines „Friedensbundes der Völker“.
1919 hat er als Abgeordneter des Zentrums in der Weimarer Nationalversammlung an der Erarbeitung der demokratischen Verfassung einflussreich mitgewirkt, vor allem an den Religion und Schule betreffenden Paragraphen 135 bis 149. Für die Einführung des Frauenwahlrechts hat er sich schon zuvor gegen die Kritik in seiner Kirche eingesetzt.
(Joseph Mausbach: „Das Friedensprogramm des Hl. Vaters“. In: Hochland 15(1917)1, S. 81-99; ders.: Naturrecht und Völkerrecht“. Freiburg: Herder 1918, ders: Das Wahlrecht der Frau. Münster: Aschendorf 1919)

 

1914/15 hatte Bernhard Holtmann in der Geschichte „De Friedensengel“ den „Härguott“ sagen lassen:


„In düsse trurige Tied,
de ik in mine Weisheit tolaot,
üm de Mensken to biätern,
draf un wäd de Liebe nich unnergaohn“.

 

Der Friedensengel hatte sich bei Gott beklagt, dass sich „de Haß met de Lüege un met de Falskheit vebündet“ habe.

 

In „Trü un Graut in Naut un Daut“ hatte Bernhard Holtmann dieses Bündnis Deutschlands Feinden zugeschrieben. Er war überzeugt, dass Deutschlands Sieg allen Ländern den Frieden bringe:

 

„Dann fiert de Wiält en Friedensfest so graut un schön,
dat ut alle Menskenhiätten, ja sogar ut de Hiäldengriäwer harut,
üöwer de ganze Äer de Jubelgesang schallt: ‚Friede den Menschen!’“.
(S. 34-37)

 

Er war sich sicher, dass „Gott mit uns“ ist, jetzt, da er zu Gericht sitzt:

 

"Uss Härguott löt nich met sik spotten,

‚Du schriwst, met Blot jä Wiältgeschicht’,

He häölt in sine Hand de Waoge

Un üöwer Völker nu Gericht. –

Vull Guottvetrun faoll wi de Hände,

Es in de Heimat Frau un Kind,

Un dann men drupp, aohn Fiärerliäsen,

Men drupp, de Anhäöller gewinnt!"

(S. 23)

 

Der Herrgott hat Gericht gehalten und Deutschland wohl zu leicht befunden und den Krieg verlieren lassen und auch die Sieger nicht verschont. Selbst im (fiktiven) „Holtrup“ habe“ sich „Genußsucht un Üppigkeit ... ümmer mähr breet makt, dat de aolle Einfachheit ümmer mähr ut de Mo kuemen wäör“, sagte „de junge Kaplaon, de son halwdutzend Jaohr in Holtrup was“, in seiner „kleinen Anspraok“ schon im Herbst 1916.

(S. 109)
 

Bernhard Holtmanns Schriften 

Bernhard Holtmann hat angesichts der drohenden Niederlage seine Siegessicherheit verloren. Er dürfte den fatalen militärisch und national ausgreifenden Egoismus der Vorkriegszeit, mit dem er nach dem deutschen Sieg über Frankreich (1870/71) aufgewachsen war, für sich überwunden haben. Der hatte Europa beherrscht, das sich dadurch selbst ins Elend getrieben hat. 1914 hat keine der kriegführenden Regierungen den Frieden entschieden gewollt. Sie alle setzten auf ihren Sieg, und sie alle waren 1918 mehr oder weniger Verlierer.

 


Der Erste Weltkrieg hat Bernhard Holtmann wohl tiefgreifend verändert. Er hat sich sein Gottvertrauen bewahrt, über die Niederlage Deutschlands im Jahre 1918 hinaus. Als erste Sammlungen seiner Texte erschienen „Allerhand lustige Stücksken in Mönsterlandsk Platt“ („Up Fieraowend bi Flaßkamps Vader,“ 1925 und 1929) und „Gedichte und Geschichten“ („O Mönsterland min Heimatland“, 1929), beide im Verlag August Greve in Münster. Neuauflagen der „Gedichte und Geschichten“ brachte der Verlag Rademann in Lüdinghausen nach seinem Tod (1947) im Jahre 1953 heraus, seit 1978 bis 1994 mit dem Untertitel „Heitere und ernste Gedichte und Erzählungen in Plattdeutscher Sprache aus dem Münsterland“ (159 Seiten) und versehen mit Federzeichnungen von Günter Kalesky („Der Münsterländer und seine westfälische Landschaft“).

 

Ein Vorwort schrieb Dr. Egbert Möcklinghoff, von 1973 - 1978 Regierungspräsident in Münster.


„O Mönsterland min Heimatland“ enthält diese Verse:

 

„Dat is min leiwe Mönsterland,

Wao Glauben gelt un Recht;

Wao nao vör us Hiärguott kneiht

De Büörger, Bur un Knecht.

Bi us, dao gelt: ‚En Mann, en Waort!’

Un watt wi seggt is waohr;

In Naut un Daut staoh wi getrü

To Heimat un Altaor.“
(S. 14)

 

In diese Editionen sind Texte aus seinen Schriften von 1914 - 1918 aufgenommen worden, sofern sie keinen Kriegsbezug enthielten oder leicht verändert werden konnten. Vor allem aber seine Gedichte und Geschichten aus den Jahren der Weimarer Republik (1919-1933) und Unveröffentlichtes aus der Zeit des Nationalsozialismus (1933-1945) ist hier zusammengestellt worden.

 

Ob Bernhard Holtmann aus der Reichsschrifttumskammer ausgeschlossen worden ist, konnte bisher nicht dokumentarisch nachgewiesen werden. Wer nicht hauptberuflich, also nur gelegentlich schriftstellerisch tätig wurde, konnte von der Mitgliedschaft befreit sein, unterlag also nicht einem Veröffentlichungs- und auch nicht einem Schreibverbot. Er konnte aber zu jeder Zeit belangt werden.

 

Pfarrbrief Olfen 1940

Pfarrbrief an die Olfener Soldaten
Im April 1940 erzählte er im „Pfarrbrief“ seinen „leiwen Ölfsken“ an der Front einen Tünnes-Witz:

Der „kölsche Jung“ hat sich freiwillig zum Kriegsdienst gemeldet. Er darf darum bei der Musterung das Regiment wählen. Er entscheidet sich für das „Horst-Wessel-Regiment“. Das gebe es aber gar nicht, wird ihm gesagt. Tünnes erklärt sich: Er meine das Regiment „Marschier im Geist in euren Reihen mit!“ 

 

(Horst Wessel (1907 - 1930) war seit 1926 Mitglied der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) und deren Sturmabteilung (SA), der braun uniformierten Kampforganisation. 1929 hatte er sein Gedicht 'Die Fahne hoch' veröffentlicht. 1930 wurde er von einem Mitglied des Rotfrontkämpferbundes (RFB), der Kampforganisation der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD), erschossen. Sein Gedicht wurde schon bald auf der Melodie eines Seemannsliedes gesungen, seit 1933 auch im Anschluss an die Nationalhymne 'Deutschland, Deutschland über alles...').

 

Bernhard Holtmann beendet seinen Beitrag im Pfarrbrief mit seinem Weltkriegsgedicht von 1914/15 „He döt’t nich wier“, und er wünscht den Soldaten eine baldige Heimkehr, „un met’t ieserne Krüs, wenn’t gra so glückt“. Aber „schriewt dat nich nao Hus, süs mög Ju dat auk gaohn es den Landwehrmann in’n Weltkrieg“. Der hatte seiner Frau versprochen, sich nicht noch einmal waghalsig und leichtsinnig ums Eiserne Kreuz zu bemühen (siehe oben).

 

Vorladung durch die Gestapo

Dieser Witz und dieses Gedicht haben Konsequenzen. Am 2. Mai 1940, am Himmelfahrtstag, werden nach dem Hochamt Pfarrhaus und Küsterwohnung von der Gestapo durchsucht und Pfarrer, Kaplan und Küster vernommen und Schreibmaschinen, Akten und Texte beschlagnahmt. Am 17. Juli 1940 erreicht sie die „Vorladung“ der „Geheimen Staatspolizei“ für den 18. Juli 1940. Handschriftlich wird ihnen auf der Vorladung mitgeteilt: „Nach dieser Vorladung letzte Verwarnung: Wenn Ihr Euch noch mal hier blicken lasst, seid Ihr reif!!!“.

Bernhard Holtmann hatte einen politischen Witz veröffentlicht, der den Tatbestand der Staatsbeleidigung und der Wehrkraftzersetzung erfüllte. 


Enkel Antonius Holtmann sammelt Heilkräuter

Die Nationalhymne (“Deutschland, Deutschland über Alles, über Alles in der Welt . . . .”) und das Horst Wessel-Lied (“Die Fahne hoch, die Reihen fest geschlossen, SA marschiert . . .”) wurden auch von mir (Antonius Holtmann, Enkel von Bernhard Holtmann) im Alter von 7. . . 8 Jahren auf dem Schulhof der Dorfschule in Vinnum (Ortsteil von Olfen) zu Beginn und am Ende der Ferien und an Adolf Hitlers Geburtstag gesungen, mit erhobenem rechten Arm (Hitlergruß), den die Lehrerin mit Hilfe des Zeigestocks nötigenfalls in die Waagerechte anhob. Die Hakenkreuzfahne wurde gehisst, und wir Kinder sangen auch die Zeilen “Kam’raden, die Rotfront und Reaktion erschossen, marschier’n im Geist in uns’ren Reihen mit".

 

Meinen Beitrag zum erhofften Endsieg hat meine Lehrerin im Zeugnis vom 13. Juli 1944 dokumentiert: "Antonius hat fleißig Heilkräuter gesammelt".

 

Ein Krieg wird verloren - Kritik wird gefährlich
Im September 1939 hatte die Wehrmacht Polen besetzt, im April 1940 Dänemark und Norwegen, und vom 10. Mai bis zum 25. Juni 1940 wurden die Niederlande, Belgien und Frankreich besiegt. Am 4. Juni wurde Dünkirchen eingenommen; die britischen Truppen zogen sich, ohne ihre Ausrüstung, aber erfolgreich über den Ärmelkanal nach Großbritannien zurück. Die Wehrmacht hatte im Westfeldzug 1.200.000 Mann gefangen genommen.

Am 6. Juli zog Adolf Hitler als bejubelter Feldherr in Berlin ein. Ein Nichtangriffspakt Deutschlands mit der Sowjetunion (August 1939) sicherte die Beherrschung Kontinentaleuropas ab. Im Sommer 1940 konnte die Gestapo in Münster noch relativ gelassen mit Staatsbeleidigung und Wehrkraftzersetzung in Form eines Tünnes-Witzes umgehen. Nur wenige Kriegsjahre später, 1942 - 1945, hätte die Veröffentlichung des Witzes die Einlieferung ins Gefängnis oder ins Konzentrationslager, wenn nicht gar die Todesstrafe bedeutet. Denn der nun auch im Osten als Blitzkrieg geplante Einmarsch in die Sowjetunion im Juni 1941 wurde im Winter 1941/42 vor Moskau durch die sowjetische Gegenoffensive vom 5. Dezember ausgebremst.

 

6 Tage später erklärte Deutschland den USA den Krieg.

 

Im Winter 1942/43 wurde die Wehrmacht in Stalingrad durch die Vernichtung der 6. Armee endgültig in die Defensive und in Rückzugsgefechte gedrängt. Der Propagandaminister Joseph Goebbels verkündete am 18. Februar 1943 in seiner Sportpalastrede den „totalen Krieg“.

 

Am 6. Juni 1944 landeten die Westmächte erfolgreich in der Normandie. Diese Niederlagen, diese Rede und das gescheiterte Attentat auf Adolf Hitler am 20.07.44 erlaubten nun in Deutschland weder direkten noch humoristischen öffentlich gewordenen und privat angezeigten Widerspruch. Bernhard Holtmann wäre jetzt in Münster nicht mehr von nachsichtigen Gestapobeamten verhört worden.

 

Augustin Wibbelt, dem Bernhard Holtmann 1915 seine „Kriegsgedichte un Geschichten up mönsterlänsk Platt“ zugeschickt hatte, musste im Zweiten Weltkrieg nicht befürchten, von der Gestapo vorgeladen und verhört und mit einer „letzten Verwarnung“ entlassen zu werden. Am 1. Juli 1941 wurde er nach der von seinem Verlag veranlassten Fürsprache des nationalsozialistischen Journalisten und plattdeutschen Autors Friedrich Capelle in die Reichsschrifttumskammer aufgenommen.
(Ulrich Weber: „’Zur schriftstellerischen Tätigkeit nicht zugelassen’. Augustin Wibbelt: Verbotener Schriftsteller oder Mitglied der Reichsschrifttumskammer?“. In: Niederdeutsches Wort 43(2003), S. 319-335).

 

Im Oktober 1943 erschien von Augustin Wibbelt in der Geseker Zeitung ein „Neues Lied“ (12 vierzeilige Strophen) für die Frontsoldaten aus der Gemeinde Geseke. Es geht z.B. um Winterkleidung, Liebesgaben und „Kräutertee und Hagebutten“, von den Schulkindern gesammelt: „Schreibt nur, wenn Euch etwas fehlt, / Und kein Wunsch sei uns verhehlt“. Und es geht am Ende doch noch um ermutigenden Zuspruch im Anklang an seine Texte von 1914 - 1918:

 

„Ob der Feinde viele sind, 
Nur wer aushält, der gewinnt.
Nur wer aushält, der wird siegen, 
Laßt Euch ja nicht unterkriegen“.

 

Karl Wagenfeld: 1933 - 1939
Karl Wagenfeld (1869 in Lüdinghausen geboren, gestorben 1939 in Münster), von Beruf Lehrer, war mit seinen hasserfüllten und rassistischen „Kriegsgedichte(n) in münsterländischer Mundart“ ein populärer plattdeutscher Autor.
(„Krieg!“, 1914; „Weltbrand“, 1915; „De Antichrist“, 1916)

 

1915 war er Mitbegründer und seit 1921 Geschäftsführer des Westfälischen Heimatbundes (WHB). Ende April 1933 wurde er Mitglied der NSDAP, 3 Monate nach deren Regierungsübernahme in Deutschland. Im September 1933 gelobte er dem „Führer“ Adolf Hitler „westfälische Treue“. Schon 1913 hatte er die „Heimatfrage“ als „eine Rassenfrage, eine Stammesfrage“, z. B. gegen die polnische Einwanderung ins Ruhrgebiet, verstanden. 

 

Bernhard Holtmann - unheilbar erkrankt

1947 - Holtmann

1946, ein Jahr nach der vernichtenden Niederlage Deutschlands im Zweiten Weltkrieg und ein gutes halbes Jahr vor seinem Tod, hat Bernhard Holtmann, schon gezeichnet von einer unheilbaren Erkrankung, ein Weihnachtsgedicht geschrieben. Es endet mit den Zeilen:

 

„Dir, Gott in der Höhe, Lobpreisung und Ehr,

Den Menschen auf Erden den Frieden. –

O, wenn doch die Menschen, die Völker all,

In Lieb’ an der Krippe sich fänden.

Das göttliche Kindlein in Bethlehems Stall

Würd’ segnend den Frieden uns spenden.“

Der Heimatdichter wird geehrt
Der Heimatverein Olfen ehrte im Jahre 1994 den Heimatdichter Bernhard Holtmann mit einem Denkmal, das Britta Eilering geschaffen hat. Drei seiner acht Kinder konnten noch an der Feierstunde teilnehmen. 

 


Texte von Bernhard Holtmann


Dokumente


Familienbilder


Veröffentlichungen


Autor dieser Seite: Antonius Holtmann 

Antonius Holtmann hinter dem Denkmal seines Großvaters

 

geb. 1936, Geschichts- und Germanistik-Studium für das Lehramt an Höheren Schulen; Hochschullehrer mit den Schwerpunkten Politikunterricht und Migrationsforschung: Deutsche Auswanderer in den USA